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BBL-Freitag

07. Oktober 2016

Und sie läuft weiter und weiter...

Telekom Basketball Redaktion

Von Telekom Basketball Redaktion

Das Bamberger Uhrwerk tickt weiter, auch wenn es zu Beginn von Viertel 1 einige Würzburg-bedingte Aussetzer gab. Ludwigsburg siegt im Krimi gegen Oldenburg. Der BBL-Freitag im Überblick.

S.OLIVER WÜRZBURG VS BROSE BAMBERG62:88 (32-51)
Top-Scorer: Loncar (13) – Strelnieks (16)
Top-Rebounder:  Odum, Hoffmann (beide 4) –Heckmann (6)
Top-Assistgeber: Odum (5) – Strelnieks, Miller, Melli (jeweils 4)

MHP RIESEN LUDWIGSBURG VS EWE BASKETS OLDENBURG 79:75 (39-31)
Top-Scorer: Cooley (18) – De Zeeuw (14)
Top-Rebounder: Thiemann, Cooley (6) – De Zeeuw, Paulding (beide 7)
Top-Assistgeber: Washpun (5) – Massenat, Duggins (beide 4)


Die Maschine hat ganz kurz gestottert. Das ist die Hoffnung für die Liga. Die ersten 5 Minuten dieser Partie wird man sich überall von München bis Bremerhaven nochmal genau anschauen und sagen: „Ach, das wäre so schön…“. Würzburg mit 10 vorne, die Bamberger komplett aus dem Rhythmus. Die darauf folgenden 35 Minuten waren dann wieder das gewohnt Jason Bourne-artige Arschtreten des Meisters aus Bamberg. Erst ein 20:0 Lauf von Brose, dann souveränes Herunterverwalten. Gutes Spiel von Würzburg. Aber mehr kann man gegen diese Bamberger momentan scheinbar nicht reißen. Die Dominanz in Bildern:

4835 | s.Oliver Würzburg - Brose Bamberg

Die Oldenburger agierten fahrig in der ersten Halbzeit, zu viele Turnovers und leicht zugelassene Punkte stürzten die Gäste schnell in einen Rückstand von mehr als  Punkten. Nach der Pause dann ganz andere EWE Baskets, die bis Mitte des 3. Viertels auf zwei Punkte heranrücken konnten. Nach dem Oldenburger Ausgleich stellten sich die zwischendurch recht klein gewordenen Riesen wieder auf die Hinterläufe und brachten das Ding am Ende knapp mit 4 Punkten über die Bühne. Dank ihres Helden. Aber dazu später mehr.


Der Würzburger Feuerwehr. Denn wenn die Hütte im Frankenland weiter so brennt, wie vor allen Dingen während des Würzburger 11-2 Laufs im ersten Viertel, werden die diese Saison noch zu tun haben. Vor allem wenn Anheizer Mihailovic auf dem Feld steht. 


Oklahoma City Thunder Chef-Scout Troy Weaver. Der hatte sich nämlich in Würzburg Courtside niedergelassen, um zu beobachten. Was oder wen genau wollte er nicht verraten, an diesem Abend dürfte er aber einen vollen Notizblock mit zurück nach Übersee genommen haben. Vielleicht ja auch mit dem Namen der die Lücke schließen kann, die der Weggang von Kevin Durant bei den Western-Conference-Finalisten der vergangenen Saison gerissen hat.


Kelvin Martin. Der Small Forward der Ludwigsburger übernimmt in der Schlussphase und bestraft den alten Mann auf der anderen Seite, Rickey Paulding, zweimal im 1 gegen 1 in zwei absoluten Crunchtime-Plays. Und holt dann den Offensivrebound beim verworfenen zweiten Freiwurf von Cotton mit 10,5 Sekunden auf der Uhr, wird gefoult, macht beide rein und gewinnt so das Spiel. Big players make big plays. Und das dann auch noch mit der "falschen" Hand:

4833 | Kelvin Martin: Von rechts nach links!