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Starting 5 der Woche

10. Oktober 2016

Das perfekte Team: Die Starting Five der 3. Woche - mit Samba!

Telekom Basketball Redaktion

Von Telekom Basketball Redaktion

Die dritte "Telekom Basketball Starting Five", noch kein Wiederholungstäter dabei. Bei den auffälligsten Spielern des Wochenendes finden sich aber zwei Comeback-Kids, die bei ihrem alten Verein bzw. in ihren letzten Spielen nicht die benötigte Konstanz abrufen konnten. Vielleicht ist die Leistung vom Wochenende der Start in eine Glitzer-Zukunft. 

Point Guard: Scott Machado (RASTA Vechta)
Wenn ein Aufbauspieler 17 Assists auflegt, gibt es keine Diskussionen, besser kann man als Spielmacher kaum spielen. Auch wenn Marcos Knight für Jena ein richtig starkes Spiel gemacht hat, heißt der Starting Point Guard Scott Machado. Neben seinen 17 Assists gab es dazu auch noch 18 Punkte. Bei Oldenburg hat Machado den großen Durchbruch nicht geschafft. In Vechta blüht der Sohn brasilianischer Eltern völlig auf. Im fußballverrückten Brasilien fragte ihn seine Mutter als Kind: „Scott, magst du wirklich Basketball?“ Seine Antwort: „Mama, ich liebe Basketball!“ Speziell für Mama Machado: „Seu filho está no TOP10.“
Telekom Basketball denkt bei Brasilien übrigens nicht an Fußball:



Shooting Guard: Antonio Graves (FRAPORT SKYLINERS)
So allmählich finden die Frankfurter rein in die Saison. „Kampferisch stark“, nannte Skyliners Coach Klaus Perwas die Leistung seiner Mannschaft. Ihr offensiv bester Spieler war Antonio Graves. 22 Punkte mit einer guten Quote von der Dreierlinie (4/6 3FG) und sehr guten 7 Assists noch obendrauf. Graves kommt aus Mansfield, Ohio. Das kennen wir nicht. Dafür kennen wir Jayne Mansfield.



Small Forward: Thomas Scrubb (GIESSEN 46ers)
Okay, bleiben wir sportlich. Beinahe wäre es die erste große Überraschung der Saison gewesen. Gießens vielseitiger Forward Thomas Scrubb war maßgeblich daran beteiligt. In Finnland spielte er in der vergangenen Saison auf vier Positionen. Solche Spieler sind im schnellen, athletischen Basketball der easyCredit BBL angesagt. Zwölf Punkte, fünf Rebounds, zwei Assists, drei Steals. Das sind Statistiken, die Trainer lieben. Präsenz in Offensive und Defensive. Und keiner hat gesagt, dass man Spiele gewinnen muss, um din die Telekom Basketball Starting Five zu kommen. Finnland härtet einfach ab:



Power Forward: Christian Standhardinger (RASTA Vechta)
Vechta die Zweite. Wir mögen Effektivität bei Starting Five Spielern. Zahlen wie diese: 21 Punkte, zehn Treffer bei zwölf Versuchen. Sieben Rebounds. Wenn Christian Standhardinger so weiterspielt, dann besuchen wir ihn mal. Und dann wollen wir die ganze Geschichte hören. Wie es damals war auf dem College auf Hawaii. Und danach in Weißenfels. Als 20-jähriger galt er als Supertalent. Und in Spielen wie zuletzt ahnt man, was alles in ihm steckt. 

Letztes Jahr MVP der ProA: Christian Standhardinger


Center: Jack Cooley (MHP RIESEN Ludwigsburg)
Wer war noch mal Brockman? Bei allem Bohei, das man in Ludwigsburg immer um die Defense macht, um die berüchtigte Fullcourt Pressverteidigung, so darf man nicht vergessen, dass die RIESEN einen hochinteressanten großen Spieler verpflichtet haben. Jack Cooley ist die große Pattex-Tube, die die Wuseltruppe zusammenhält. Superkleber Cooley ist ausgesprochen kräftig, am Brett sehr schwer zu verteidigen. 27 Punkte, nur zwei Fehlwürfe bei zwölf Versuchen. Das Jahr bei Unicaja Malaga hat ihn extrem weiter gebracht. Aktuell einer der besten Spieler der Liga. Ludwigsburg sollte ihm ein Handy mit Geheimnummer besorgen.