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22. September 2016

Bayern testet Point Guard Waters

Telekom Basketball Redaktion

Von Telekom Basketball Redaktion

Der FC Bayern Basketball testet Point Guard Dominic Waters, das Geld für einen Neuzugang steht schon bereit.

Dominic Waters spielte zuletzt in Griechenland für Aris Thessaloniki, im Eurocup legte der 29-jährige Aufbauspieler 10,9 Punkte und 4,5 Assists pro Spiel auf. Jetzt testet ihn der FC Bayern, wie Trainer Sasa Djordjevic bei der Pressekonferenz am Donnerstag bekannt gab. „Wir hatten die Chance einen Point Guard zu holen. Wir wollen aber nichts überstürzen, um einfach nur einen Spieler zu holen. Sobald die Saison losgeht – auch mit Eurocup – ist die Tiefe des Kaders entscheidend. Wir analysieren immer noch. Wir haben Dominic Waters im Probetraining, um zu sehen, in welcher Verfassung er ist.“ In Russland war der Point Guard zuletzt durch den Medizincheck gefallen. Dass sein Weg nach Deutschland führte, hat private Gründe: Waters Freundin wohnt in München.

Mit Alex Renfroe und Anton Gavel stehen momentan zwei Point Guards im Bayernkader, keiner der beiden war in der vergangenen Saison aber der erhoffte Anführer auf der Eins.

Ein dritter Point Guard wird noch gesucht. „Ich weiß nicht wer und wann, aber ich habe das Gefühl es kommt jemand“, sagt Kapitän Bryce Taylor. Das nötige Geld für das letzte Puzzlestück im Kader hat Uli Hoeneß bereits zugesagt.  „Richtig, da ist Marko Pesic gefragt“, bestätigt Hoeneß im Interview mit der TZ, dass noch ein Aufbauspieler kommen soll. „Marko weiß, dass wir – wenn er einen geeigneten Spieler präsentiert – alles dafür tun werden, um die finanziellen Möglichkeiten zu schaffen. Es liegt nicht am Geld, es liegt an ihm. Er ist also ein Stück weit unter Druck, uns einen Spieler zu offerieren, der diese Fähigkeiten hat.“

Geschäftsführer Marko Pesic sucht vor allem einen Point Guard, der die gegnerischen Aufbauspieler kaltstellt. „Das Entscheidende ist: Wenn wir einen Spieler als Point Guard holen, muss er der beste Verteidiger sein. Es geht darum den richtigen, nicht mal den besten, sondern den richtigen Spieler zu holen.“