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Bamberg-Bayern

4. November 2016

Rolf Beyer kontert Marko Pesic: „Diese Statistik sollte er mal bemühen!“

Telekom Basketball Redaktion

Von Telekom Basketball Redaktion

Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer hat Marko Pesics Kritik an der Spielweise seiner Mannschaft gekontert. Bayerns Geschäftsführer Pesic hatte zuvor gestichelt, Bamberg spiele „an der Grenze des Erlaubten“. Auch die Bamberger Presseabteilung erlaubt sich eine kleine Spitze gegen den Rivalen.

Wenn Bamberg und Bayern zum Spitzenspiel aufeinandertreffen, dann müssen ein bisschen die Fetzen fliegen. Und vor dem Spiel die ersten Spitzen, findet auch Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer. „Zuallererst glaube ich, dass vor so einem Spiel ein bisschen Klappern zum Handwerk gehört. Marko Pesic hat lang genug Basketball gespielt, ich bin kein Basketballer, er wird sich schon seinen Teil gedacht haben, wenn er das analysiert hat.“

Sein Pendant aus München hatte über die Bamberger Spielweise gesagt: „Was mir auffällt: Sie haben mit Vereemenko einen Spieler, der sehr physisch spielt, zusammen mit Melli. Ich will nicht sagen, dass sie schmutzig spielen. Sie spielen an der Grenze des Erlaubten.“

Rolf Beyer

„Bayern haben die meisten Foulpfiffe im Eurocup – diese Statistik sollte er mal bemühen.“

Beyers Replik darauf: „Rein statistisch kann ich das nicht belegen, die Bayern haben die meisten Foulpfiffe im Eurocup – diese Statistik sollte er mal bemühen. Und in der BBL haben sie 0.3 Fouls weniger als wir im Schnitt. Insofern, da hat er natürlich Recht mit seiner Aussage“, so Beyer, der die Vorlage aus München direkt für sich und seine Mannschaft zu nutzen wusste.

„Mich hat es gefreut, dass so eine Aussage kommt, weil die uns sicher noch einen Extra-Motivationsschub gibt. Ich hoffe mal, die Schiedsrichter nehmen das nicht auf und kucken vielleicht bei den Bayern auch genauer drauf, zumindest die Eurocup-Statistiken zeigen das ja.“ So haben beide Seiten ihre Grüße an die Unparteiischen entsendet. Vor einem Spiel, das so richtig hitzig werden könnte.

Spitze der Presseabteilung bringt Bamberg in Führung
Auch die Bamberger Presseabteilung erlaubte sich eine Spitze in Richtung des Konkurrenten. „Spitzenspiel in Bamberg: Brose Bamberg empfängt Tabellendritten“, lautete die Überschrift der Pressemitteilung zum Spiel.



Faktisch richtig (auch weil der Zweitplazierte Ulm ein Spiel mehr gespielt hat) und doch mit einem netten Gruß Richtung München. Im verbalen Vorkampf geht der amtierende Meister damit knapp in Führung.