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6. Oktober 2016

Maxi Kleber: Darum ist er so stark!

Telekom Basketball Redaktion

Von Telekom Basketball Redaktion

Letzte Saison wurde Maximilian Kleber lange von einer Fußverletzung ausgebremst. Diese Saison dominiert Kleber das Bayernspiel vom ersten Tip Off an – offensiv wie defensiv. Bei Telekom Basketball erklärt Kleber seine Leistungsexplosion.

Das nächste mal live gibt's Maxi Klebers Bayern am Samstag ab 20:15 im Rahmen von Telekom Basketball Courtside Live. (Noch kein Kunde? Hier buchen!)

Maxi Kleber, offensiv wie defensiv war Ihr Saisonstart überragend – wo kommt diese Frühform her?

Ich habe den Sommer gut genutzt und ich denke, jetzt sieht man einfach das Ergebnis. Das macht schon viel aus, wenn man sich wieder wohl auf dem Feld fühlt, wenn man keine Probleme hat, alle beseitigen konnte. Dementsprechend kann man dann befreit aufspielen.

Ist es nur die Fitness, oder machen Sie auch auf dem Feld etwas anders?

Wir haben zwar ein anderes System durch den neuen Trainer. Das verändert die Spielweise. Für mich sind unsere offensiven Laufwege anders, wir haben mehr Ballbewegung. Auch die Einstiege in die Systeme sind anders. Aber wenn ich an meine Verteidigung denke, versuche ich, so zu verteidigen wie letztes Jahr. Es sind Kleinigkeiten, die wir anders machen. Offensiv fühle ich mich einfach frischer und fitter. Letztes Jahr kam ich zurück und hatte viele Probleme mich reinzufinden. Dieses Jahr war ich von Anfang an dabei und habe meinen Rhythmus finden können.

4815 | Maxi Kleber: Der early season MVP!

2.3 Blocks pro Spiel – damit liegen Sie in der easyCredit BBL auf Platz 1. Dank Ihrer Athletik?

Ich denke, man kann auch ohne Athletik ein sehr guter Verteidiger sein. Die Athletik macht es einem aber einfacher und ermöglicht einem Blocks oder eine richtig gute Presse zu spielen. Das Wichtigste ist das Stellungsspiel, die Erfahrung, wo man sein muss.

Auch offensiv war Ihre Rolle in den ersten Spielen größer, als in der letzten Saison. 16.7 Punkte im Schnitt – Topscorer beim FC Bayern.

Ich habe eigentlich nichts geändert und will auch nichts ändern. Ich versuche möglichst wenig zu forcieren, wenig in die Richtung schlechte Würfe. Ich nehme die Würfe aus dem Spiel, das lief in den ersten Spielen sehr gut, weil meine Mitspieler mich gut gefunden haben. Ich habe die Würfe selbstbewusst genommen, aber ich habe keinen Fokus darauf gelegt, möglichst viele zu nehmen.

Statistiken sind selten ein Saisonziel, dennoch: Ziele muss es geben?

Ich will einfach gut spielen und Teamerfolg haben. Den hatten wir letztes Jahr  nicht. Das ist das Wichtigste für einen Spieler und auch nach außen wichtig. Das Team zählt letztendlich.