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Starting 5 der Woche

30. April 2016 - Telekom Basketball Redaktion

Das perfekte Team: Die Starting Five des 33. Spieltags

Michael Körner

Von Michael Körner
@MichaKoerner

Die Zielgerade der regulären Saison. Die Strecke kann sich hinziehen, vor allem für die Spieler, die mit ihrem Verein im Niemandsland der Tabelle stehen oder das Klassenziel bereits vorzeitig erreicht haben. Wer dann noch groß aufspielt, verdient sich zurecht Ruhm und Ehre einer "Starting Five"-Nominierung. In Klammern die Anzahl der Nominierungen über die gesamte Saison.

Point Guard: Brad Wanamaker (3) (Brose Baskets)
Lieber Per Günther, ja, wir haben Dich zum zweiten Mal hintereinander nicht nominiert. Nein, uns ist Deine Leistung gegen den MBC nicht entgangen. Schau, wir haben mitgezählt: 19 Punkte, drei Rebounds und acht Assists. Und wir werden auch am letzten Spieltag wieder genau hinschauen. Und wer weiß, vielleicht wirst Du ja der erste Spieler mit sechs (!!!) Nominierungen. Dafür alles Gute, Deine Redaktion Telekom Basketball.

Dear Brad, this one was tough. We picked you instead of our beloved german PG Per Günther for the second time in a row. But you took your team on your shoulders when it mattered. Home streak still alive. Good job, yours sincerely Telekom Basketball. P.S. It´s so darn cold in Russia!

Shooting Guard: Keaton Grant (2) Basketball Löwen Braunschweig
18 Punkte in der ersten Hälfte, 25 insgesamt. Wer so heiß ins Spiel geht, motiviert auch den Rest der Truppe. Vielleicht bastelt sich Grant gerade ein kleines Bewerbungsvideo. Lustig, wie sich Guard-Kollege Needham in der zweiten Halbzeit anschloss, eine richtig gute Kombo für den Sieg gegen Bayreuth.

Small Forward: Rickey Paulding (5) (EWE Baskets Oldenburg)
Wir haben uns umgeschaut, wir finden derzeit keinen besseren Small Forward in der Beko BBL. Paulding hier, Paulding da. 16 Punkte in gerade mal 20 Minuten, da wird schon Kraft gespart für die kommenden Wochen. Trefferquote 63%, mehr als solide, dauerhaft konstant. Aktuell ohne Konkurrenz auf seiner Position.

Power Forward: Aaron White (5) (Telekom Baskets Bonn)
Es war einmal.... Zu Saisonbeginn gewann Bonn in München und Aaron White stand mit einer Regelmäßigkeit in den "Starting Five", unsere Redaktion begann bereits Ende Oktober mit der beliebten MVP-Diskussion. Doch dann tauchten die Bonner so schnell ab, dass nur noch Jacques Cousteau seine Freude daran gehabt hätte. Im Zuge der Dauerkrise verblasste auch die Leistung von White. Doch unbestritten handelt es sich beim Bonner Power Forward um einen der Top10-Spieler der Liga. Gegen Ludwigsburg verabschiedete sich White mit 23 Punkten und acht Rebounds von seinen Fans. Seine Heimweh durchtränkten Tweets lassen vermuten, dass er über Summer League und D-League versuchen wird, in den USA aktiv zu werden.

Center: Raymar Morgan (4) (ratiopharm ulm)
Man sollte sich von seinem Gesichtsausdruck nicht täuschen lassen. Morgan schaut oft so als hätte ihm jemand das letzte Yps-Heft vor der Nase weggeschnappt. Doch hinter der genervt-beleidigten Fassade verbirgt sich nach wie vor ein extrem schwer zu verteidigender Powerathlet. Mit der Verletzung von Rubit bleibt auch mehr Arbeit am Brett für ihn zu verrichten. 24 Punkte und 17(!) Rebounds, ein fettes Zeugnis eines arbeitsreichen Tages. Bitte lächeln!