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Euroleague-Mittwoch

07. Dezember 2016

Endlich wieder Langeweile

Von Sebastian Ulrich

Im elften Euroleague-Spiel schnappt sich Bamberg den dritten Sieg - gegen ein vor allem in der ersten Halbzeit desolates Maccabi Tel Aviv. Maik Zirbes erlebt bei den Gastgebern einen Horrorabend, Nicolo Melli liefert ein absolutes Monsterspiel.


MACCABI FOX TEL AVIV VS BROSE BAMBERG 70:85 (30:46)
Top-Scorer: Andrew Goudelock (20) - Nicolo Melli (27)
Top-Rebounder: Colton Iverson (6) - Nicolo Melli (14)
Top-Assistgeber: Sonny Weems (3) - Nikos Zisis (9)


Rabenschwarzer Tag für Maccabi Tel Aviv, vor allem in der Defensive gab es Aussetzer nach Aussetzer nach Aussetzer. So ging Bamberg schnell mit 7-0 in Führung, hatte aber Probleme, diese auch zu halten. Das änderte sich mit der zweiten Halbzeit, Maccabi auch offensiv absolut unterirdisch, zur 8 Minuten Marke des zweiten Spielabschnitts hatte Tel Aviv erst einen (!) Korb aus dem Spiel heraus erzielt. Für Bamberg reichte es danach, die hohe Pausenführung zu verteidigen. Auch wenn die Gastgeber Ende des dritten Viertels mit einem 8-0 Run nochmal kurz drohten näher zu kommen, es wurde endlich nicht mehr spannend für Bamberg.



BonusmeilenfürBasketball.de. Ja, das ist die Domain, die aus welchem Grund auch immer noch nicht verkauft ist und die man sich, wenn die Bamberger das noch öfter so machen wie heute, lieber früher als später holen sollte. Denn die Strecke, die das Spielgerät heute bei den Bamberger Dreiern in Der Luft verbracht hat, um dann am Ende auch im Netz zu landen, lässt sich spielerisch leicht in einen kostenlosen Flug auf die Malediven verwandeln. Naja, oder zumindest München – Hannover, denn so richtig heiß waren die Bamberger nur bis vor Beginn des letzten Spielabschnitts. 11 getroffene Würfe von draußen bei nur 19 Versuchen – Zu viel für Maccabi Tel Aviv. 


Maik Zirbes. Der Ex-Bamberger hatte ein absolutes Horrorspiel, 3 Fouls nach 3:51 Minuten Spielzeit, Nur 2 Punkte, für den Großteil der Partie auf die Bank befördert. Das hatte sich der deutsche Nationalspieler mit Sicherheit ganz anders vorgestellt. Auf Bamberger Seite wird man wiederum über diese Art von Wiedersehen nicht unglücklich sein.