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19. Oktober 2016

Neuer Point Guard für Bayern? Das sagt Anton Gavel!

Telekom Basketball Redaktion

Von Telekom Basketball Redaktion

Braucht der FC Bayern noch einen Point Guard oder nicht? Telekom Basketball hat den Mann gefragt, der es wissen muss: Anton Gavel, Bayerns Starter auf der Eins.

Uli Hoeneß hat sich festgelegt: Der FC Bayern braucht noch einen Aufbauspieler. Das Geld steht bereit, jetzt sei Geschäftsführer Marko Pesic gefragt, sagte Hoeneß jüngst dem Münchner Merkur. Auch Trainer Sasa Djordjevic äußerte sich hoffnungsvoll: „Wir haben einen recht tiefen Kader, man braucht eine lange Bank und Spieler, die einspringen. Wir glauben aber, der neue Spieler könnte wirklich das Sahnehäubchen sein. Hoffentlich bekommen wir ihn in naher Zukunft.“

Aber was meint eigentlich Bayerns Point Guard Nummer Eins? „Das ist ja eigentlich nicht die Frage für mich“, lächelt Anton Gavel. Klar, er kann den ja neuen Kollegen ja ohnehin nicht selbst verpflichten. Gavel erklärt: „Wir sind tief besetzt, wenn noch einer kommen würde, wären wir noch tiefer besetzt. Da würden sich die Rollen ein bisschen anders verteilen Ich finde, die Mannschaft ist gut zusammengestellt, aber klar: Wenn noch jemand kommen würde, würde uns das immer helfen.“

 

Es geht darum, Ziele zu erreichen. Da muss man sein Ego zurückschrauben.

Mit Anton Gavel und Alex Renfroe stehen nur zwei Point Guards im Kader, die meisten Topteams haben drei bis vier Optionen auf der Schlüsselposition. „Die Topmannschaften sind bis zum zwölften, dreizehnten – mit der neuen Euroleague vielleicht sogar bis zum fünfzehnten – Mann tief besetzt“,  so Gavel. Der 31-Jährige ist ein Arbeitstier, einer der seine Karriere seinem Fleiß verdankt. Und ein absoluter Teamplayer. „Es geht darum, die Ziele zu erreichen, die man sich stellt. Da muss man sein Ego, seinen eigenen Bedarf an Spielzeit und Punkten zurückschrauben.“

Kollege Alex Renfroe spielte in Berlin auch oft auf der Zwei. Gavel gewann in Bamberg vier Meisterschaften, spielte primär ebenfalls Shooting Guard. Beide könnten auch zusammen mit einem neuen Point Guard auf dem Feld stehen. „Ich versuche auf der Eins meinen Job so gut zu machen, wie es geht. Natürlich gibt es andere Point Guards, die besser sind als ich. Aber die Frage müssen dann wirklich andere beantworten“, sagt Gavel und lacht. Sorge vor weniger Spielzeit? Fehlanzeige.